5 Ideen für mehr Offline-Zeit während der Arbeit

Viele von uns – Wissens-/Informationsgesellschaft und digitaler Revolution sei „Dank“ – verdienen ihr Geld dadurch, tagein tagaus vor einem Bildschirm zu sitzen. Oftmals wird der Arbeitstag nur durch Tagesmenü X und Meeting Y unterbrochen – und selbst hier nutzen wir kurze Pausen um auf Smartphone Z zu schauen; selbst im Gehen opfern wir peu à peu unseren mühsam-erworbenen aufrechten Gang.

Ob wir dabei als Unternehmer die To Do’s selbst vorgeben oder von Schmidt aus’m Marketing vorgegeben bekommen ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass wir permanent vor Flimmerkisten sitzen. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber eine stichpunktartige Umfrage im Freundeskreis ergibt ein ähnliches Fazit:

Wenn ich den Großteil meines Tages auf meinen Hintern sitzend vor PC, Laptop, Tablet oder Smartphone verbringe und 2 kleine Fingermuskeln bewege, kann ich schon am frühen Nachmittag spüren, wie mein 95-Prozent-Jäger-und-Sammler-Genpool mir den Mammut-Vogel zeigt. Ergebnis: ich fühle mich schlecht, die Augen tun weh und mein Kopf fühlt sich an wie eine Kanonenkugel aus dem 18. Jahrhundert.

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Da wir (leider) aber auch nicht vom Hopserlauf über Blumenwiesen und Bäumeumarmen finanziell unabhängig werden, lohnt es sich zu überlegen, wie wir gleichzeitig produktiv und weitestgehend offline (= bildschirmfrei und/oder an der frischen Luft) sein können. Ich bin in den letzten Jahren auf 5 Möglichkeiten gekommen, die ich nahezu alle täglich in meinen Arbeitsalltag einbaue:

  • To Do’s für den Tag, meine Ziele (Woche, Monat, Jahr) sowie alle Überlegungen zu Problemen & Herausforderungen und Brainstormings werden mit Stift und Notizbuch festgehalten. Für mich ist dabei entscheidend, dass der Laptop noch nicht daneben aufgeklappt ist
  • Bei allen eingehenden und ausgehenden Telefonaten stehe ich grundsätzlich von meinem Schreibtisch auf und gehe nach draußen. Hier lohnt es sich, mehrere Telefonate zu bündeln und gleich einen längeren Spaziergang zu machen
  • Nirgendwo in der Business-Bibel gibt es ein eisernes Gesetz dass wir Meetings immer sitzend im ‚Konfi‘ abhalten müssen wo die immer gleiche Keksdose ‚Selection‘ krümelbereit auf Opfer wartet. Meetings im Gehen bringen Abwechslung, machen mehr Spaß und führen zu guten Resultaten (auch ohne zittrig-gezeichnete Graphen auf dem Flipchart)
  • Nach spätestens 6 Pomodoro à 25 Minuten brauche ich eine Pause und möchte diese eigentlich (gelingt mir leider nicht immer) nicht nutzen, um – in meinem Fall – Sportergebnisse oder Blogartikel auf dem Rechner zu studieren. Viel besser geht es mir wenn ich entweder zu einem Buch greife, eine Meditation mache oder mir die Beine vertrete
  • Alexa , Cortana und Siri wollen im Gegensatz zu deinen Kollegen immer wissen, was du zu sagen hast. Nutzt du die Sprachassistenten clever, kannst du E-Mails, Kalendereinträge und Recherchen bequem auf einer Blumenwiese erledigen

Welche Möglichkeiten fallen dir ein um mehr draußen und / oder offline zu sein?

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