Meine Favoriten

„I stand at my desk to remind myself that we must constantly look at things in a different way“

(Robin Williams im ‚Club der toten Dichter‘ … also gut geschummelt, denn das Originalzitat ist natürlich „I stand upon my desk“), aber die Kernbotschaft stimmt

Wenn ich ein Produkt im Arbeitsumfeld wählen müsste, welches meine Lebensqualität in letzter Zeit deutlich und spürbar gesteigert hat, müsste ich nicht lange nachdenken. Der Stehschreibtisch ‚Standsome‚ der deutschen Firma Friedrich & Patriz Möbel begeistert mich von den positiven gesundheitlichen Auswirkungen der Nutzung und vom Design. 

Nachfolgend einige Gründe die für eine Anschaffung eines Standsome-Stehschreibtisches sprechen:

  • Es ist gesünder im Stehen zu arbeiten als den ganzen Tag zu sitzen
  • Man kann zwischen Arbeiten im Sitzen und Arbeiten im Stehen wechseln
  • Der Standsome lässt sich flexibel auf die eigene Größe anpassen
  • Der Schreibtisch ist im Handumdrehen aufgebaut und wieder zusammengesteckt
  • Es lässt sich damit überall arbeiten – ganz egal ob im Wohnzimmer, im Garten oder am Wasser

 „Bereite Dich in Gedanken auf das Ende Deines Lebens vor. Verschiebe nichts. Gleiche täglich die Bilanz Deines Lebens aus… Derjenige, der sich des Endes seines Lebens täglich vergegenwärtigt, ist nie in Zeitnot.“

Seneca

Wie oft laufen wir durch den Tag und ärgern uns über Nichtigkeiten – vor uns in der Schlange sucht jemand langsam sein Kleingeld zusammen, der Autofahrer vor uns fährt bei Grün nicht Hamilton-mäßig los, die Bahn wagt es noch nicht im Bahnhof zu stehen. Dabei besteht die Möglichkeit dass du unsere schöne Erde jederzeit verlässt. Plötzlich, ohne Vorwarnung und noch nicht einmal durch einen eigenen Fehler kann alles vorbei sein.
Die wunderschöne Memento Mori Münze die mich überall hin begleitet, ist meine ständige Erinnerung an die Endlichkeit und Kostbarkeit des Lebens. Sie ist eine stumme Aufforderung das Leben im Hier und Jetzt zu leben, wirklich wichtige Dinge nicht auf morgen zu verschieben, kleine Ärgernisse gelassen zu sehen sowie guten Freunden und Familienmitgliedern jetzt zu sagen, wie viel sie mir bedeuten und wie wichtig sie für mich sind.
Stoische Gelassenheit anzuwenden und ein Leben abseits von Konjunktiv, Vergangenheit und Zukunft zu führen gelingt mir nicht immer (und wird es wahrscheinlich nie tun). Mit der Memento Mori Münze in der Hosentasche gelingt es mir jedoch wesentlich besser als früher.

 „Das Gehirn braucht die Wiederholung von neuen Informationen, das Einsickern in das Unterbewusstsein“

Gedopte Notizen mit der App Readwise

Bisschen Larsson und Schätzing im Nachtzug nach Lissabon

Nach überstandenem Studium und während der ersten Berufsjahre wurde es ganz ruhig um das Notizenmachen. Lesen beschränkte sich in diesen Jahren auf den Politik-, Wirtschafts- und Kulturteil der Zeitung … also gut: Sport und Vermischtes trifft es wohl eher. Hier und da ein Buch mit den Füßen im Sand in der Urlaubszeit. Bisschen Larsson und Schätzing im Nachtzug nach Lissabon – solche Sachen halt. Nicht der Rede und vor allem nicht der Notizen wert. Was will man bei Büchern zur Unterhaltung und News zur Mitreden auch notieren.

Mit dem Schritt in die weite Welt der Selbstständigkeit änderte sich der Buchgeschmack – Sachbücher waren plötzlich (auch aus dem Wunsch mit dem neuen Lebensmodell zu überleben) deutlich höher im Kurs und Bücher zur Selbsthilfe oder persönlichem Wachstum nicht mehr in der einst belächelten Hare-Krishna-Ecke meines beschränkten Horizonts. Zaghaft begann ich neuerworbenes Wissen festzuhalten und Notizen von hilfreichen, tröstlichen oder für mich wegweisenden Sätzen zu machen. Das Schreiben (übrigens viel mehr als das Tippen) hilft ja erwiesener Maßen, die Gedanken zu ordnen. Gelesenes wird besser behalten. So weit, so gut. Einziges Manko der Notizen schon damals: waren die Erkenntnisse erstmal zu Papier gebracht, wurden sie von mir selten – selten meint natürlich meistens eher nie – wieder aus dem Regal geholt. Gewusst wo etwas zu welchem Thema steht hätte ich sowieso nicht. Ordnung der Gedanken stellt leider noch keine Ordnung im Kopf her.

Pixabay

Das Gehirn braucht die Wiederholung von neuen Informationen, das Einsickern in das Unterbewusstsein

Das Aufkommen von Hörbüchern und vor allem Ebooks verzehnfachte dann zwar mein Notizenanzahl (Markieren durch den Finger oder direktes aufschreiben in der App) und ich wusste auch wo ich was wiederfinde, aber die Disziplin, mir gemachte Notizen nochmals anzusehen und bei einer Tasse Tee in Ruhe darüber zu reflektieren, habe ich definitiv nicht. Besonders wenn kalifornische Algorithmen mir nach dem Beenden eines Buchs immer gleich neue (und meist gute) Leseaufträge geben. Fast jeder wird zustimmen dass Notizen eine feine Sache sind. Nur: eine kurze Gedankennotiz zu machen ist nett und besser wie nichts. Mehr allerdings – außer man ist Rain Man – auch nicht. Das Gehirn braucht die Wiederholung von neuen Informationen, das Einsickern in das Unterbewusstsein.

Pixabay

Dieses Luxusproblem mit meinen elektronischen Notizen hat für mich seit kurzem das fantastische Programm Readwise gelöst. Nun sehe ich einen Teil meiner Notizen täglich wieder – automatisch und ohne dass ich daran denken muss. Seitdem tanzen meine Neuronen Tango, machen neue Neuronenkinder und leben glücklich und zufrieden im Unterbewusstsein weiter.

So funktioniert es:

  • Du meldest dich bei Readwise an. Es gibt ein kostenlose Testphase von 30 Tagen.
  • Das Programm synchronisiert deine Notizen von bekannten Lese- und Notizprogrammen, z.B. von
    • Amazon Kindle
    • iBooks
    • Medium
    • Instapaper
    • ….
  • In der Folge bekommst du – nach wissenschaftlich erwiesen-effektiver „Spaced Repetition Methode“ – tägliche oder wöchentliche Emails oder Benachrichtigungen mit deinen Notizen. Diese kannst du dann zur besseren Ordnung ganz leicht verschiedenen Oberkategorien zuordnen, z.B. Finanzen, Routinen, Allgemeinbildung, Gesundheitswissen, ….
  • Readwise Lite kostet dich 2,99 $ pro Monat. Darin enthalten sind die oben beschriebenen Basisfunktionen. Mit der ausgeweiteten Mitgliedschaft (wie ich sie nutze), sind noch ein paar praktische Zusatzfeatures (z.B. kann ich meine Notizen regelmäßig zu Evernote exportieren) enthalten. Dieses Modell kostet dann 4,99 $ pro Monat. Mehr Infos zur Preis und Leistung hier

Der Lerneffekt durch die konstante Wiederholung – und hier spreche ich mit Überzeugung und eigener Erfahrung – ist gigantisch. Für mich ist es eine sehr lohnenswerte Investition, aus meinen Büchern ein Vielfaches an Nutzen zu ziehen. Überzeuge dich selbst und teste Readwise gratis für 30 Tage.

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