Konsumieren

„The situation the earth is in today has been created by unmindful production and unmindful consumption. We consum to forget our worries and our anxieties. Tranquilising with over-consumption is not the way“

Thich Nhat Hanh

In diesem Bereich geht es um sinnvollen und bewussten Konsum. Und ja, das gibt es. Unabhängig von Gütern und Dienstleistungen die du zum Leben brauchst gibt es eine Milliarde Produkte und Angebote die täglich um deine Gunst werben. 99,9 Prozent bringen dir allerdings mittel- und vor allem langfristig keinen Nutzen, werden alsbald wieder entsorgt oder verstauben in einer Kiste im Keller, gleich neben den alten Jeans, die vor 10 Jahren ‚bald wieder passen‘ sollten. Marie Kondo lässt grüßen.

Der Entscheidungsprozess vor dem Entschluss ’new stuff‘ zu erwerben sollte in Ruhe und vor allem ehrlich gegenüber dir selbst ablaufen. Du bist dein eigener Endgegner aber du kennst auch deine Achillesferse und die Wahrheit. Der kleine Endorphinkick (oder schlimmer das Ankämpfen gegen Langeweile), der durch das Zücken der Kreditkarte ausgelöst wird, reicht jedenfalls nicht um den Segen von weisen Menschen wie Thich Nhat Hanh zu bekommen (siehe Zitat oben). „Ein bisschen Nutzen reicht nicht für einen Kauf aus.“

„Ein bisschen Nutzen reicht nicht für einen Kauf aus.“

Eine strengere Prüfung vor einem Kauf könnte so aussehen: Die Anschaffung sollte deine individuellen Ziele unterstützen (oder ein konkretes Problem lösen, das dem Ziel entgegen steht) und darüber zu deinen persönlichen Überzeugungen passen. Ein bisschen Nutzen reicht nicht für einen Kauf aus. Ein Beispiel: wenn ich den ganzen Tag im Sitzen arbeite, fühle ich mich abends träge und schlecht (Problem). Ich möchte insgesamt nicht so viel sitzen und einen aktiven Lebensstil pflegen (Ziel). Ein Stehschreibtisch ermöglicht mir genau das (Lösung).

Jeder Mensch ist nicht nur äußerlich unterschiedlich sondern auch in Bezug auf die individuellen Ziele, die dahinter stehenden Werte und auch die aktuelle Lebenssituation. Ob die hier von mir vorgestellten Produkte und Tools auch zu dir passen, kannst nur du entscheiden. Ich verspreche dir aber,. dass meine Auswahl eine harte (Praxis-)Prüfung hinter sich hat und sehr wahrscheinlich auch dir konkreten und vor allem langfristigen Nutzen bringen kann.

Die Welle reiten:

  • Ein bisschen Nutzen sollte als Argument für einen Kauf von nicht-lebensnotwendigen Gütern nicht ausreichen
  • Die Anschaffung eines Produkts sollte möglichst deine individuellen Ziele und Werte unterstützen oder ein konkretes Problem lösen

Wie sieht für dich sinnvoller oder bewusster Konsum aus? Was sind deine Kriterien? Was sind deine Lieblingsprodukte? Schreib mir einen Kommentar

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